Volkslauf Neumünster
Volkslauf Neumünster

Presseberichte und Features

04.10.16
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Bei den Halbmarathon-Landesmeisterschaften ging es für die Aktiven aus dem Norden um die letzten Meistertitel, die auf Landesebene in dieser Saison auf Asphalt noch zu vergeben waren. In Neumünster bot beim 48. Volkslauf ein sonniger Tag mit bestem Laufwetter die idealen Rahmenbedingungen, um  auf der Zielgeraden der Laufsaison 2016 noch einmal richtig aufs Tempo zu drücken. Titelverteidiger Pascal Dethlefs (LG Flensburg) gewann das Männerrennen in 1:11:46 Stunden ungefährdet vor dem aufstrebenden Youngster Yannick van Soosten (SC Itzehoe/ 1:14:11 Std.) und Routinier Michael Wittig (Borener SV/ 1:15:53 Std.).  Die Natalie Jachmann (LG Flensburg) hielt bei den Frauen ihre Konkurrentinnen klar auf Distanz und setzte sich in 1:21:35 Stunden mit sattem Vorsprung vor den Christine Dörscher und Verena Becker (beide SG TSV Kronshagen/ Kieler TB) durch. Für Natalie Jachmann und Pascal Dethlefs war es bereits der dritte gemeinsame Halbmarathon-Titelgewinn in Folge.
Die Mannschaftstitel gingen an die Damen der LG Flensburg und die Männer des Borener SV.
 
Quelle: http://www.shlv.de/

 

"Halben" gelaufen und doppelt gewonnen

Der Abschluss meiner Saison führte mich zur letzten Landesmeisterschaft auf der Straße nach Neumünster. Es ging um den 3. Titelgewinn im Halbmarathon in Folge.

 

Da ich mich im Vorwege entschied in Elmshorn dieses Jahr nicht mitzulaufen, hatte ich meinen Opa gebeten doch bei der LM in Neumünster zuzugucken, was er auch tat. Zusätzlich war auch mein Vater da, was mich immer sehr freut.

 

Kurz vor dem Start erhält Natalie immer ein Küsschen für unterwegs. Dieses Mal hat der Fotograf Jörg Lühn im richtigen Moment den Auslöser gedrückt und uns dabei abgelichtet. Danke an Herrn Lühn für das Foto.

 

(Weiterlesen auf der WebsIte von Pascal Dethlefs - Klick aufs Bild!)

Titelverteidiger demonstrieren ihre Klasse

 
vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Pascal Dethlefs und Natalie Jachmann gewinnen erneut den Köstenlauf. Mitfavorit Steffen Uliczka bleibt im Stau stecken.

 

Der 27. Köstenlauf ist Geschichte. Bei der gestrigen Veranstaltung waren es die Favoriten und Vorjahressieger Natalie Jachmann (LG Flensburg) und Pascal Dethlefs (o.t.n Lauflabor), die Tempo und Taktik im 10 km-Hauptlauf bestimmten. Während Dethlefs seinen Titel mit einer Zeit von 32:06 Min. verteidigte, blieben die Uhren für seine Lebensgefährtin Jachmann bei 36:27 Min. stehen.

„Ich war überrascht von den vielen Menschen und der Begeisterung an der Strecke. Gern habe ich so manchen Autogrammwunsch während des Laufs erfüllt, sonst wäre vielleicht noch eine bessere Zeit möglich gewesen“, erklärte ein grinsender Dethlefs, der sich zum siebten Mal als Gewinner in die Siegerliste des Köstenlaufs eintragen durfte. Ebenfalls ihren Titel verteidigte Sarah Dohse (USC Kiel) über die 5 km-Strecke. Im Männerfeld war über diese Distanz Paul Tarek Neuefeind von der SG Wasserratten Norderstedt der Schnellste.

Auf Grund eines Unfalls auf der A 7 musste der Olympia-Teilnehmer von 2012, Steffen Uliczka, seine Teilnahme kurzfristig absagen. Der Mann von der SG TSV Kronshagen/Kieler TB hätte Dethlefs gefährlich werden können, doch auf Grund des Pechs seines vermeintlich stärksten Konkurrenten konnte der Vorjahressieger seinen Stiefel herunterlaufen und souverän mit rund zwei Minuten Vorsprung gewinnen.

Bei besten Bedingungen gingen insgesamt 2934 Läuferinnen und Läufer an den Start – das waren fast 50 Teilnehmer mehr als im Vorjahr. Allein 1020 Starter waren es im Hauptlauf.„Sportlich und organisatorisch darf man den 27. Köstenlauf als gelungen bezeichnen“, lautete ein erstes Fazit von Cheforganisator Hans-Dieter Höft (Polizei-SV Union).

 

Weiter lesem im Holsteinischen Courier

50 Jahre Volkslauf in Schleswig-Holstein

 

Hier im Norden der Bundesrepublik begann es mit den Volksläufen erst richtig ab 1967. Teilweise waren es Familienfeste: Die Menschen machten einen Sonntagsausflug mit den Kindern und freuten sich über die schöne schleswig-holsteinische Landschaft und auf die neuen Bekanntschaften. Nach den Wettkämpfen saßen wir noch eine Weile bei Bratwurst, Kaffee und Kuchen zusammen. Den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern verdanken sie die gute Stimmung und so manches Gramm auf den Hüften. Diese Gewohnheit des Zusammentreffens wurde rasch zu einem Anziehungspunkt eines Volksläufers.

Kuchen, Wurst und Stimmung wurden neben Strecke und Wettkampf zu den Auswahlkriterien für die sportlerische Wochenendplanung. So haben viele Familien neue Freundschaften geschlossen, viele Städte und Dörfer kennengelernt und so manche Kuriosität erlebt. Neben Kühen und Schafen, Deichen und Hügeln gab es aber auch die wachsende Zahl der Urlauber, die im Norden strandeten.

Große Volkslauf-Familie

Es folgten Einladungen zu Veranstaltungen im nahen Umfeld: Lüneburg, Braunschweig und sogar ans Ende der Republik, nach Füssen. Die Nordlichter entdeckten die breitensportliche Welt in Deutschland. Mit dem Laufe der Zeit konnten dann auch Kinderwagen, Sportkarre und Fahrrad der Kinder bei Seite gestellt werden. Dem Volkswandern folgte dann das Laufen auf kürzeren Strecken. Von der Stadionrunde bis zum Tierparklauf, immer eine Medaille oder Anerkennung im Ziel – es war eine große Volkslauffamilie.

Besonders erwähnen muss man die Veranstalter und ihre vielen Helfer. Viele haben sich einen Namen gemacht. Nicht nur in der norddeutschen Leichtathletik sondern auch für den DLV. Der erste Volkslaufwart in Schleswig-Holstein war Konrad (Konni) Dibbern. Mit anderen zusammen gründete er den Härtefonds und verwaltete diesen eine lange Zeit. In mühsamer Kleinstarbeit sammelte er von jedem Veranstalter in der Bundesrepublik den Beitrag pro Teilnehmer im Ziel ein. 5 Pfennige, das Startkapital für den solidarischen Beistand der Sportgemeinde im Todesfall. Schon damals, ohne die Vorzüge von E-Mail, Tabellenkalkulation und Online-Banking, ging es um Statistiken, Zahlungsmoral und entsprechenden Schriftverkehr.
 

Gesundheit als teures Gut erkannt
 

Mit seinem Wegzug in Richtung Würtemberg übergab Konni Dibbern das Amt des Volkslaufwartes an Dr. Horst Seelemann aus Kiel ab. Es folgte eine bewegte Zeit, mit spannenden Wettkämpfen und der Unterscheidung in Volks- und Straßenläufe. Die Technik und die Gerätschaften entwickelten sich. Die Trainingsmethoden veränderten sich und der Geist der Olympischen Spiele von München schwappte auch in den Breitensport über. Damals wie heute aktuelle Themen hielten Einzug in den Breitensport.

Gesundheit als teures Gut trat neben dem Motto der Leichtathletik (höher, weiter, schneller) in den Fokus. Die „Trimm Dich“-Bewegung kam auch im Norden an. Kurse wurden angeboten und mehr oder weniger mit dem Volkslauf in Verbindung gebracht. Der Verein und die Laufgruppe waren die Bezugspunkte dieser Zeit.
 

Volkslauf-Kalender wurde zum Herzstück
 

Herzstück der Volkslaufbewegung aber war der Kalender. Ausgehandelt in der sogenannten „Volkslaufbörse“ zwischen den Veranstaltern galt es diesen so schnell wie möglich in den Umlauf zu bringen, damit der breitensportliche „Wettkampfkalender“ als Orientierung für den Trainingsplan stand. Fotoleisten für die Ausschreibungen und Stempel auf Veranstaltungskarten, ebenso wie Abzeichen für Teilnahmen, zählten zu den kleinen, aber wichtigen Dingen in der Läuferszene des Nordens.

So mancher Keller im Norden ist geschmückt mit Pokalen, Urkunden und Medaillen. Einige der lokalen Wettkämpfe der 1980er und 1990er finden sich auch noch in den lokalen Zeitungsarchiven oder dem Verbandsorgan der schleswig-holsteinischen Leichtathletikverbandes (Startschuß). Eine Zeit der Lauftreffs und der Marathonbewegung begann.

1985 erstellte den „Volkslaufkalender Schleswig-Holstein“ erstmals Konrad Schmidt (Kiel), welcher auch 1992 das Amt des Härtefondsverwalters übernahm. Selbst als Läufer auf der Bahn und im Gelände unterwegs, brachte er es wie viele seiner Mitstreiter auf nahezu 600 Volksläufe.

Neuer Schwung im neuen Jahrtausend

2006 gab Konrad Schmidt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen ab. Mit mehr als 20 Jahren Verbandsarbeit für den Volkslauf, der jährlichen Organisation der Volkslaufbörse, der Verwaltung des Härtefonds für ganz Deutschland und dem Besuch von bis zu 30 Läufen im Jahr ging eine Ära zu Ende, welche von vielen Seiten mit Auszeichnungen bedacht wurde.

Auf der Veranstalterseite begannen im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts die großen Jubiläen. Einige Veranstaltungen begingen ihren 40. Geburtstag, aber auch neue Läufe kamen hinzu. Alte Strecken wurden reaktiviert, mancher Rekord gebrochen und dankenswerte Weise übernahm auch so manche Frau die Leitung der Veranstaltung. Neuer Schwung, wie mancher zu bemerken wusste.
 

Event der Sponsoren
 

Trotz aller Technik und der Routine gibt und gab es immer wieder Herausforderungen: Nachmelder in großer Zahl, Urkunden und Ergebnislisten zeitgerecht bereitstellen oder eben auch die Siegerehrung möglichst schon im Ziel. Das Familienfest von einst, getragen durch die Vereine mit ihren freiwilligen Helferinnen und Helfern hat sich, wie die Familien auch, gewandelt. Wie die Preise sich von Goldmedaillen für die Erstplatzierten über Becher und T-Shirts für jeden Finisher bis zum Preisgeld für die geladenen Gastläufer entwickelten, so wurde aus dem Familientag das Event der Sponsoren.

Zwar immer noch zwischen Kühen, Dünen und Windrädern, jedoch meist in Größenordnungen bei denen der Blick auf die Starter- oder Ergebnisliste oftmals länger als der Wettkampf dauert. 2012 fand die erste Veranstaltung mit über 10.000 Zieldurchläufern in Kiel statt.
 

Nordlichter sind Volksläufer
 

Bei den Streckenlängen hingegen bewiesen die Nordlichter hingegen Standhaftigkeit. Der Marathonboom machte wohl in Hamburg halt oder fand zumindest nicht den Zuspruch in der Fläche wie in anderen Ländern. Die konstante Zahl von um die 130 Veranstaltungen mit über 75.000 Teilnehmern im Jahr, zumeist nur an den Wochenenden und selten zu den großen Sommerferien, beweist, die Schleswig-Holsteiner sind nicht nur Segler oder Reiter. Sie sind auch ambitionierte Volksläufer. Ob es in Zukunft mehr werden?

Die Prognose bleibt schwierig, denn der einst angenommene Rückgang von Veranstaltungen und Teilnehmerzahlen durch Anstieg der Startgebühren von 2 DM auf nun mittlerweile über 10 Euro im Durchschnitt hat sich nicht bewahrheitet. Die Kostenkalkulation bleibt auch weiterhin eines der erfolgversprechenden Geheimnisse der Veranstalter im Norden.

Fasst man die Entwicklung der letzten 50 Jahre für den Volkslauf im Land zwischen den Meeren zusammen, so zeichnet sich ein Bild des langsameren, aber beständigen Wandels. Stets unter der Obhut erfahrener Veranstalter und einer beständigen Zahl gerne wiederkehrender Athleten rückte der Verein zwar etwas in den Hintergrund, doch das Laufen nie. Mögen noch viele Kilometer der schönen Landschaft zwischen den Inseln in West und Ost, unseren Nachbarn in Skandinavien und der Elbe belaufen werden. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Autoren: K. u. S. Schmidt (Volkslaufwarte 1985 – 2014)

 

 

 

1. Volkslauf in Hamburg 1967

 

Tissier organisierte den ersten offiziellen Volkslauf in Hamburg im Herbst 1967 für den SC-Poppenbüttel. Bei der ersten Auflage des "1. Internationaler Volkslauf Rund um den Kupferteich" über 10 Kilometer kamen erstaunliche 1.800 Teilnehmer und begründeten damit den Laufboom in Hamburg. Unterstützt von 250 Helfern des Deutschen Roten Kreuzes, Erbsensuppe satt aus der Feldküche, mit einer mechanischen Stempeluhr und einer handgeschriebenen Ergebnisliste nach einer Stunde. Sieben Deutsche Mark (DM) waren für die Teilnahme an dem 10 Kilometer-Lauf zu entrichten. Wie Frau Tissier bekundete, beschwerten sich einige Läufer, warum sie denn für die Teilnahme überhaupt Geld zahlen sollten.

Start 5 k-Lauf, MTSV Olympia, Volkslauf Neumünster 2015

Starkes Echo: Volkslauf meldet sich zurück

vom Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers)

Am Forstweg geht es rund. Die Teilnehmerzahl von fast 500 Athleten lässt die Veranstalter frohlocken.

 

„Ich bin überwältigt“, bekannte Horst Pohl, 1. Vorsitzender des MTSV Olympia und gemeinsam mit Götz Schwenteck (LGN) Hauptorganisator des 47. Neumünsteraner Volkslaufs mit Start und Ziel auf dem Olympia-Platz. Hatte schon die Zahl von 382 Voranmeldungen auf eine wieder gestiegene Beliebtheit des Events hingewiesen, fanden sich am Veranstaltungstag, wohl auch angelockt durch das sonnige Herbstwetter, noch 102 Nachmelder bei den Starts der insgesamt fünf Wettbewerbe ein.

Am Forstweg ging es rund. Im Fünf-Minuten-Takt wurden Teilnehmer des 5 km- und 10 km-Laufs sowie des Halbmarathons auf die Strecke geschickt, und als die letzten „Halbmarathonis“ das Stadion gerade verlassen hatten, stürmten mit Lars Moeller (SC Rönnau) und Philipp Müller (Athletico Büdelsdorf) schon die ersten 5 km-Läufer ins Ziel. Schließlich absolvierten dann auch noch Kinder und Jugendliche ihre Läufe über 400 und 2000 m. Ein Großkampftag war es auch für Hans-Erich Jungnickel aus Kiel, der die Veranstaltung in bewährt kundiger und launiger Art moderierte.

Wegen der Autobahnbrücken-Arbeiten am Prehnsfelder Weg waren die Veranstalter gezwungen, die Streckenführung sowohl des Halbmarathons als auch des 10 km-Laufs zu ändern. Über 21,1 km ging es anstatt über den Prehnsfelder Weg nun entlang der Heider Bahn in Richtung Wasbek. Die 10 km-Läufer hatten hingegen zwei Mal die Runde „um den Tierpark“ zu bewältigen, was zur Folge hatte, dass einige wenige Läufer trotz der Hinweise der Streckenposten und gut sichtbarer Ausschilderung schon nach der ersten Runde wieder ins Stadion einbogen.

Mehr als zufrieden mit seiner Leistung und den Bedingungen war der Sieger des Halbmarathons über 21,1 km, Alexander Hansen, der mit 1:22:58 Std. seine bisherige Bestzeit (1:25:32) um mehr als zweieinhalb Minuten verbesserte. „Die Strecke ist toll, immer flach. Ich komme nächstes Jahr wieder“, versprach der 21-jährige Athlet aus Dänischenhagen, der den Lauf in Neumünster als Vorbereitung für den Frankfurt-Marathon in zwei Wochen ansah. Hardy Wienigk vom Wellingdorfer TV, Vorjahressieger mit 1:21:57, plagten auf der Strecke muskuläre Probleme, sodass er sich am Ende mit für ihn enttäuschenden 1:26:17 als Dritter über die Ziellinie schleppte.

Einzige Siegerin aus der Schwalestadt in einer der Hauptwertungen war Trixi Trapp, die für die Powerschnecken Kiel startet. Sie gewann den Lauf über 10 km in 41:33 Minuten deutlich vor Brigitte Röder aus Marburg (43:37). Sie ließ es sich dann auch nicht nehmen, mit ihrem Ehemann Michael (Platz 27 über 10 km in 44:28) Sohn Jonas beim Kinderlauf über 400 m zu begleiten. Als jüngster Teilnehmer der gesamten Veranstaltung benötigte der Zweijährige 4:13 Min. für die Stadionrunde.

Start 5-km-Lauf, Volkslauf 2014

Eine Strecke „schön flach und schnell“

vom Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers)
Die Aktiven sorgen für ein positives Echo beim 46. Volkslauf des MTSV Olympia Neumünster.
Das Meister-Paar, Halbmarathon Landesmeisterschaft SH 2014, Volkslauf Neumünster

Halbmarathon-Landesmeisterschaften in Neumünster (2014): Natalie Jachmann und Pascal Dethlefs nun auch ein Meisterpärchen

 

Mit den Halbmarathon-Landesmeisterschaften gab es für die  Laufszene des Nordens zum Abschluss der Straßensaison noch ein echtes Highlight, bei dem es bei idealen äußeren Bedingungen um Titel, Medaillen, Platzierungen und schnelle Zeiten ging. Knapp 100 Athleten hatten für die letzten Straßenlauftitelkämpfe des Jahres 2014 gemeldet und rannten in Neumünster auf der schnellen Strecke zwischen Tierpark und Autobahn um die besten Ergebnisse.
Die Glanzlichter des Tages setzten zwei neue Champions, die sich souverän die ersten Halbmarathontitel ihrer Karriere sicherten. Natalie Jachmann (LG Flensburg) und Pascal Dethlefs (SG Athletico Büdelsdorf) sicherten sich beim Rennen am Stadtpark die Landestitel und sind damit nun das neue Meisterpaar des SHLV. Nachdem die beiden auch privat liierten Laufasse in der laufenden Saison schon mehrfach gemeinsam Erfolge bejubeln durften, waren die beiden Meistertitel nun der krönende Höhepunkt eines starken Laufjahres, in dem sich die 31-jährige Büdelsdorfer und die 24-jährige Flensburgerin gegenseitig zu neuen Bestmarken motivierten.
„Gut, dass mich auf ihren langen Runden immer mitgenommen hat. Und zudem hat sie mir gezeigt dass ich an meiner gesunden Ernährung noch einiges verbessern konnte“, dankte Pascal Dethlefs seiner Freundin und bilanzierte die Erkenntnisse einer Saison, an deren Ende er nun binnen acht Tagen seine persönlichen Bestzeiten über 10 km und im Halbmarathon verbessern konnte. „Langes Training schadet nicht der Geschwindigkeit“, stellte Dethlefs erfreut fest. Eine Woche nachdem er als Sieger des Elmshorner Stadtlaufs seine 10-km-Bestmarke auf 31:23 Minuten gedrückt hatte, zeigte er in 1:10:44 Stunden nun auch auf der Halbmarathondistanz, dass er 2014 so stark wie noch nie ist.
Auch für die neue Meisterin Natalie Jachmann war das sportliche Glück perfekt, als sie als neue Landesmeisterin ihre persönliche Bestzeit um zwei Minuten auf 1:24:29 Stunden verbessert hatte. Natalie Jachmann zeigte sich mit dieser Spitzenzeit als würdige Nachfolgerin ihrer diesmal fehlenden Vorgängerinnen Anke Tiedemann und Karen Paysen, die in den Vorjahren die Titel erlaufen hatten. Während Karen Paysen kurzfristig passen musste, hatte die 2013 in 1:24:40 Stunden siegreiche Titelverteidigerin Anke Tiedemann von vornherein auf einen Start verzichtet und feierte stattdessen am gleichen Tag ihren 39. Geburtstag.
Mit großem Abstand auf die neue Meisterin Natalie Jachmann lief in Neumünster Dietlinde Schosnig vom SV Großhansdorf nach 1:30:18 Stunden als Vizemeisterin ins Ziel, ehe Christine Dörscher (SG Kronshagen-Kiel) sich in 1:31:39 Stunden Bronze sicherte.
Bei den Männern wiederholte Dieter Schwarzkopf vom Borener SV seinen zweiten Platz von 2013.
Zum Ende einer Saison, in der ihn eine längere Krankheitspause zurückgeworfen hatte, zeigte sich der 27-jährige von der Schlei fast schon wieder in der Glanzform des Vorjahres und rannte nach 1:14:21 Stunden erneut als Vize-Landesmeister ins Ziel. Sein Vereinskamerad Michael Wittig folgte als schneller M-45-Meister nur wenig später nach 1:14:41 Stunden als Gesamt-Dritter. Tobias Melnyk vom Möllner SV, der lange Zeit auf klarem Kurs auf den zweiten Platz der Gesamtwertung lag, lief an einer Abzweigung in die falsche Richtung und fiel dadurch aussichtslos zurück.
Der Kampf um die Mannschaftstitel gab den Meisterschaften in Neumünster zusätzliche Würze. Insbesondere in der Männerkonkurrenz sorgte die Teamwertung lange Zeit für Spannung. Alle drei Top-Teams des Tages platzierten ihre drei schnellsten Läufer unter den TopTen der Einzelwertung. Lediglich M-50-Meister Ralf Härle vom VfL Börnsen (1:18:18 Std./ 7. Platz) konnte sich zwischen die Läufer des SG Athletico, des Borener SV und des LC Oase Hingstheide mischen. Am Ende gab die Spitzenzeit von Pascal Dethlefs auch den Ausschlag in der Teamwertung. Gemeinsam mit Tim Hartmann (1:16:19 Std./ 5. Platz) und Marathon-Landesmeister Philipp Müller (1:18:06 Std./ 6. Platz) konnten die Büdelsdorfer das Titelverteidiger-Trio vom Borener SV auf den zweiten Platz verdrängen.
Ohne den letztjährigen Einzelmeister Claudius Michalak gewann der BSV mit Schwarzkopf, Wittig und Carsten Giese-Menge Silber vor dem von M-40-Meister Viktor Kirsch angeführten Trio des LC Oase.
Auch bei den Damen durfte die Einzelmeisterin zusätzlich über Mannschafts-Gold jubeln. Natalie Jachmann holte zusammen mit Gunda Nielsen und Kirsten Sellmer den Titel für die LG Flensburg mit klarem Vorsprung vor dem Trio von Spiridon Bad Oldesloe (Ulrike Stein, Ulrike Klimitz, Christine Böttger) und dem Team des TuS Holtenau Kiel.
Rainer Graessner von der LG Flensburg als neuer M-70-Meister und Renate Horst vom Eckernförder MTV als Meisterin der W 70 waren die ältesten Champions des sonnigen Lauftages am Olympia-Sportplatz.
 

06.10.14 (http://www.shlv.de/Archive/2823)
Volkslauf 2010 Neumünster

Am Tag der Deutschen Einheit: Volkslauf wird zum Volksfest

vom

Neumünster | Für die am kommenden Sonntag in Neumünster stattfindenden Landesmeisterschaften im Halbmarathon, der im Rahmen des 42. Volkslaufs ausgetragen wird, liegen dem Veranstalter MTSV Olympia bisher knapp 90 Meldungen vor; darunter befinden sich die Favoriten auf den Titel. Bei den Männern sind das der Neumünsteraner Spitzenläufer Leif Schröder-Groeneveld (SC Gut Heil) sowie Michael Kühne und Danny Thewes von der Möllner SV. Alle drei belegten auch im Vorjahr die ersten Plätze. Bei den Frauen gilt Karen Paysen (TSV Langenhorn) als Topfavoritin. Vorjahressiegerin Anna Prieske (Spiridon Bad Oldesloe) sowie die zweitplatzierte 2009, Monika Ruhland (LTV Kiel-Ost), sind ebenfalls am Start. In der Mannschaftswertung haben die Läufer der LGN in der Altersklasse M 50/55 mit Fred Stahl, Willi Gieb und Karsten Ahrendt durchaus Chancen auf den Titel.

Für die weiteren Läufe über 5 km und 10 km, den 21,1 km-Halbmarathon sowie 10 km Walking und Nordic Walking haben sich bereits über 300 Teilnehmer angemeldet. Start und Ziel befinden sich jeweils im Stadion des MTSV Olympia am Forstweg. Los geht es am 3. Oktober um 10 Uhr mit dem Start des 21,1 km-Halbmarathons. Um 10.10 Uhr folgen die Teilnehmer für den 5 km-Lauf, und um 10.20 Uhr geht es auf die 10 km-Strecke. Start für 10 km Walking und Nordic Walking ist um 10.40 Uhr. Für Nachmelder besteht am Sonntag von 8 bis 9 Uhr die Möglichkeit, sich im Vereinsheim gegen Gebühr bis etwa eine Stunde vor dem jeweiligen Start in die Lauflisten eintragen zu lassen.

 

Kombiniert werden soll der 42. Volkslauf mit dem Kinder- und Sommerfest, das im September aus organisatorischen Gründen ausfallen musste und jetzt nachgeholt wird. Auf dem Programm stehen eine Hüpfburg und das Spielmobil, Boxen, Fußball und Reiten. Ortsansässige Krankenkassen stehen zu Themen rund um den Sport Rede und Antwort und geben wertvolle Tipps. Für Verpflegung und musikalische Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt.

 
Genehmigter Volkslauf, DLV

Volkslauf Neumünster

Veranstalter:

Leichtathletikgemeinschaft

LG Neumünster

MTSV Olympia
Neumünster


 

Unterstützer + Sponsoren

Intersport Knudsen, Neumünster
meyer's Lebensmittel, Neumünster
orthopädie.technik.nord, Neumünster
Danfoss Power Solutions, Neumünster
Bäckerei Tackmann, Neumünster

Provinzial

Bad am Stadtwald, SWN, Neumünster
Die etwas andere Bäckerei mit gesunden, heimischen und auch mal veganen Backwaren. Café und Bäckerei, Großflecken 20, Neumünster
LVM Versicherungsagentur Neubert & Dießner, Neumünster
Klarheit & Visionen, Coaching, Neumünster
Bad und Heizung, Heiko Kittelmann, Neumünster
Wettkampfkalender des SHLV
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